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Jan van Eyck
um 1390 in Maaseik bei Maastricht - 1441 in Brügge flämischer Maler des Spätmittelalters, bedeutendster Vertreter der altniederländischen Malerei, leitet eine neue naturalistische Kunstepoche nördlich der Alpen ein; als Renaissance-Meister erfindet er die perspektivische Darstellung fast zeitgleich mit den Italienern; ist Diplomat von König Philipp dem Guten in Lille und in Brügge; sein bedeutendstes Werk: der "Genter Altar - Anbetung des Lammes", 20 Eichentafeln, unterstützt von seinem Bruder Hubert van Eyck in der Sint-Baafs-Kathedrale in Gent zu sehen; außerdem: Madonna des Kanonikers Joris van der Paele, Bildnis der Margareta van Eyck, in Brügge, Groeninge-Museum; die Madonna des Kanzlers Rolin, um 1437, Louvre, Paris; Die Arnolfini-Hochzeit, 1434, National Gallery, London
Hans Memling
* zwischen 1433 und 1440 in Seligenstadt; † 11. August 1494 in Brügge, deutscher Maler der niederländischen Schule, lässt sich 1465 in Brügge nieder. Viele seiner Werke befinden sich im Sint-Jans-Hospital-Museum in Brügge: wird von seinen Auftraggebern - italienischen Patritziern, reichen Bürgern aus Brügge und Kirchlichen Würdenträgern als Porträtmaler geschätzt; der selbstbewusste Mensch im Mittelpunkt / Renaissance. Bekannte Werke: Mystische Vermählung der hl. Katharina (Flügelaltarbild, 1479), die Anbetung der drei Könige (ebenfalls mit Flügeln, 1479), Bildnis der Maria Moreel, als Sibylla persica dargestellt (1480), Madonna mit dem Donator Martin van Nieuwenhoven (1487) und der Reliquienschrein der Hl. Ursula mit 6 Darstellungen aus der Legende von den 11.000 Jungfrauen (1489), Prunkreliquar aus goldbemaltem Holz.








