La Palma / Assoziationen
Essen / Menschen / Trinken / das Meer / Tiere / Pflanzen / Jahreszeiten / die Wärme / die Zeit, die freie / ...
Das Meer
im Januar und Februar dringt das Tosen des Meeres nachts, aus der Ferne deutlich hörbar bis herauf, spricht vom stetigen Zerschellen der Wellen an den porösen Vulkanfelsen; die weiße Gischt tagsüber springt höher als sonst, doppelt so hoch, dreimal so hoch; beeindruckend, aus der Ferne; dann möchte man diesmal den Vorsatz in die Tat umsetzen, das Mandelblütenfest im Norden zu sehen; es wird früh dunkel; vielleicht fällt Regen auf die Goldfruchtpalme im Polygon des gläsernen Innenhofes oder es ist einer der ganz seltenen Abende, an denen geheizt wird auf La Palma;
der Strand unterhalb ist von hier oben auch zu Fuß erreichbar; durch Kakteen, über Geröll, verblichene gelb-weiße Pfeile und Markierungspunkte auf Gesteinsbrocken und horizontal verlaufenden Wasserrohren, auf denen man balancierend ein Stück meerwärts läuft, zeigen den Verlauf eines Wegabschnitts bis hin zu den kaum sichtbaren, weil weggewaschenen, steilen, dunklenbraunen Spuren über das Geröll, eine Fährte, die man sich am besten selbst neu legt;
wenn sie zu steil werden, geht es sich rückwärts runterhantelnd auf allen Vieren im ausgetrockneten, talwärts verlaufenden Kanal weiter, an den Stellen, wo er zugewachsen ist, ein Sprung wieder seitlich ins Vulkanische, Südseitig, Heiße, weiter vorbeirutschen an verschiedenen Kakteenarten und durch das vertrocknete, wild wuchernde Gestrüpp der zum Teil endemischen Flora;
runde und rechteckige Wassertanks die Pisten, die zu den mit löchrige Ziegelmauern umgrenzten Bananenplantagen führen; unter dem großen versperrten Gittertor durchschlüpfen, eine abgelegene Verpackungsanlage taucht auf, Bananen werden maschinell ins Plastik hineingedreht; zwei Kühltransporter warten; Asphalt;
und das letzte Stück auf dem Asphalt zurücklegend, erreicht man leicht zerkratzt, erhitzt, zufrieden, die zuerst steinige, dann sandige, dunkle, Playa Nueva und das Meer; einmalige Stimmung: Kombination von Ruhe, Wellen-Echo, Erfrischung, Salz, kühles Wasser, warmen Sand;
davor suche man sich eine sandige Stelle, zum Betreten des Meeres, zum Schwimmen; die großen, glatt geschliffene Steinen im Wasser hinterlassen blaue Flecken hinterlassen, wenn man mit einer letzten und zu kräftigen Welle, wenn also alles zusammen an den Strand gespült wird;
Tiere
die Geckos als Mitbewohner, die die Decke und die Wände entlang huschen und die nachts bisweilen schnatternde, kichernde Geräusche von sich geben über dem Bett, beim Paaren oder Streiten, ab und zu der Schrei einer Eule,
gelegentlich abends seltsam lachende Möwen, die plötzlich oberhalb der Mauer zum Nachbarn aus der Tiefe tauchen, Fröschequaken aus dem nahen Teich, manchmal lässt sich die Eule sehen, im Flug; nachts bellt ein Hund in der benachbarten Bananenplantage, morgens der Weckruf vom Hahn ebenda;
junge Kaninchen schlagen ihre ersten Haken auf den nicht asphaltierten Pisten zwischen den Plantagen vor den heranpolternden Pick Ups, einige ihre letzten...; Ziegenherden in den höheren Regionen, kaum Kühe, Jagd-Hunde, in Gehegen, in Kisten auf den Pickups der Jäger, im Wald als rätselhafte Piktogramme;
viele Kanareneidechsen leben zwischen den Steinen im Garten, sonnen sich, jagen sich, einige leben im Streit miteinander, nach Anfauchen und Ausstoßen spitzer Töne verbeissen sich ineinander, meistens die Männchen, größer, dunkler als die bräunlich längs gestreiften Weibchen, mit blauen Flecken links und rechts an der Kehle, einer mit Stummelschwanz, hat bei einer drohenden Gefahr ein Stück seines Hinterendes abgeworfen, um den Feind zu täuschen, der Schwanz zuckt noch eine Weile weiter vor sich hin, während sein Träger schon verschwunden ist; die Wunde ist kompakt verheilt, lederner Abschluss;
die Schildkröte, der Einfachheit halber Schildi oder gar nicht genannt, mit direkt menschlichen Zügen, reckt mittags auf dem Stein in der Mitte ihres großen grün-trüben Teiches, den sie mit vielen Fröschen zwischen Seerosen, Zyperngras und Papyrus teilt, den weichen, faltigen, feinschuppigen Hals der Sonne entgegen; sie schwimmt zum Teichrand, wenn sie jemanden kommen hört, lässt sich gerne mit toten Fliegen und Toastbrot füttern, versucht erfolglos, die Goldfische rundherum zu verscheuchen, schnappt nach den Fingern, beißt leicht mit ihren kleinen stumpfen Zähnen, angenehm, taucht ab;
ein Erlebnis ist es Ende Juli mitanzusehen zu können, mit welchem unheimlichen rasanten Tempo die Raupen des Monarchfalters Blätter und Blüten der Monarchswolfsmilch abfressen, bis nur mehr kahle Stängel übrigbleiben; die giftige Substanz dieser Pflanze macht die Raupen für ihre Feinde ungenießbar; diejenigen, die wunderschön grün gemustert, groß und fett geworden sind, verpuppen sich ihrem Programm gehorchend anschließend an der Hausmauer oder unter den Blättern der Engelstrompete, um nach ungefähr zwei Wochen als prächtige Monarchfalter aus dem Kokon zu schlüpfen und eine leere, transparente Hülle zurückzulassen, die in keinem Verhälnis zu Pracht und Größe des Falters steht; weitere Bilder
zeitweise zu viele Fliegen im offenen Haus - abhängig von den Düngungs- und Fäulinis-Prozessen in den Bananenplantagen der Umgebung - manche scheinen zu lang zu überlegen ob sie dem spiralig gewundenen, süßlich duftenden Fliegenfänger auf den Leim gehen sollen, manche fallen der Fliegenklatsche oder den Geckos zum Opfer; letztere delektieren sich nachts an fetteren und langsameren Brocken, den großen Motten und Nachtfaltern; große Insekten frisst ebenfalls der Wiedehopf;
Pflanzen / Garten
Pflanzen werden immer mehr zum Anhaltspunkt schlechthin, der verbliebene, verlässliche Rest an Kontakt zum Boden, verhindern das endgültige Abheben, machen Sinn; stetiger Wachstums- also Veränderungsprozess jahraus, jahrein, Blüte, Früchte, mancher verliert seine Blätter zu einer bestimmten Zeit; es gibt keinen Herbst, keinen Winter, wo alles sich einmal zur Ruhe setzt, die Jahreszeiten entsprechen auch nicht ganz dem Klischee vom ewigen Frühling, dafür ist es zu warm im Sommer;
gedeihen, blühen, Früchte tragen, es kommt und geht und kommt wieder; bei den vielen Pflanzen, wenn man sich nicht konzentriert, es notiert, oder die zeitliche Gesetzmäßigkeit lange genug mitlebt, ist unüberblickbar, wer von ihnen wann dran ist; die Mangos sind im Oktober, das sind so viel und so süße, köstliche, intensive, die merkt man sich, aber schon bei den Bananen nicht aufgepasst, wieviele Ernten im Jahr, nicht zugehört, jedoch Stichwort gegeben...
Pflanzen, die man in mitteleuropäischen Breiten aus Blumentöpfen kennt, wachsen zum Teil mannshoch und höher neben der Straße, z.B. das Wolfsmilchgewächs Euphorbia pulcherrima, der Weihnachtsstern, zu Weihnachten; brennende Erfahrungen mit dem giftigen Milchsaft eines weiteren Wolfsmilchgewächses, Euphorbia tirucalli, dem Bleistiftstrauch. Nie ohne Handschuhe angreifen, nicht mit der Milch in Berührung kommen (!);
zig Gänge an der Hand, die leichten Veränderungen der Pflanzen während der Zeit der Abwesenheit kommentierend, immer gleich durch den Garten gehend, gleichförmige Bewegung, haben die Verbindung nicht zu ihm hergestellt, und nicht zu ihm, ebenso wie der vergebliche Versuch sie in Bildern dauerhaft festzuhalten; auch die morgendliche Eliminierung der Raupen und Eier auf den Ingwerartigen nicht; geblieben sind die Granatäpfel in den verschiedenen Stufen ihrer Entwicklung, die Surinamkirsche, die Erdbeerguave, die Luffa-Schwämme, die Kapstachelbeere, die Zucchinis, Auberginen, Erdbeeren, Ruccola (wie Unkraut, nicht einzudämmen, blüht, samt sich aus, geht von vorne los), vor allem einer der ersten, der Koriander, Cilandro; und viele andere in Bildern, auf Sites, als Deko,...
auf Anhieb, wenn ich gezwungen wäre mich festzulegen, würde ich sagen, die schönste ist mit geringem Abstand die Zeit der Mandelblüte, Ende Januar, Anfang Februar; da ist das leuchtende, frische Grün der terrassierten Wiesen zwischen den Weingärten auf dem Weg zur Bodega im Norden der Insel mit rosa-weiß blühenden Mandelbäumen übersät;
Immer nie am Meer. Sonnen und Schwimmen am Meer, gleichzeitig Schnee in 2500m Höhe. Die Distanz zwischen dem Gipfel des höchsten Berges der Insel und dem Meeresspiegel ist über kurvige Strecken relativ rasch überwindbar; die einen sitzen in ihre Jacken gehüllt am Strand, die anderen liegen räkeln sich in Bikini und Badehose ebenda, nach einem erfrischenden Bad im Meer. Bis es wirklich etwas kühler wird und was für die Abgehärteteren, ist es bereits März und von da an geht es ja schon wieder aufwärts mit der Wasser-Temperatur und überhaupt;
Essen
hm, nicht so einfach zu sagen; mehr oder weniger ähnlich, viel Fleisch, Beilage, gekocht, ungeschält, gesalzen, frittiert, fett; Salat mit viel Zwiebeln, Tomaten, Avocados, Gurken, Oliven; Bocas (palmerische Döner-Art, gefüllte Baguettes, warm) mit dünn geschnittenen Fleischstücken von der Grillplatte, Zwiebel, Tomaten, Huevos fritos, also ebenfalls à la plancha, von der Platte, sin queso, gibt es in den meisten Bars, z.B. zum Frühstück in der einen im Großeinkaufsmarkt gegenüber vom Lagerhaus Agros Isleña kurz vor Los Llanos; eine saftige, fette, Variante davon, der Wiking(er), wird in/an der Bar gegenüber vom Supermarkt San Martin in El Paso serviert; die Füllung wird durch einen speziellen Toaster, der konzentrische Kreismuster in die Oberfläche und Boden der Weißbrotscheiben hineingrillt, in diese eingeschlossen und gart darin vor sich hin, nur die geschmolzene Butter sickert durch; köstlich; langsam essen, sehr heiß;
in der Bodega im Caldera-Kessel wird zum Frühstück und abends eine Schüssel Gofio serviert, vor langer Zeit erfunden von und für diejenigen, die körperlich viel zu arbeiten hatten, ein fester Brei aus gerösteten Körnern, zu Mehl vermahlen und mit Wasser abgerührt, reine Energie vermutlich, mehlig-klebrig, sämig bis mürbe, nussig, schwer, schwer verdaulich; morgens mit Milch abzurühren, und am Abend begleitet von einem ordentlichen Brocken Schweinefleisch mit breiter Schwarte; dazu und zwischendurch ein großes, dunkelgrünes Gebinde mit dem Wein der Bodega, ein/e "Garrafón", da haben sicher 5 Liter von dem eher dünnen, mit der Zeit immer süffigeren Rotwein Platz, der ebenda in der Laube, unter der man sitzt, bereits in großen blauschwarzen satten Trauben wieder nachgewachsen ist; leere Fässer liegen gewaschen im Hof; einer der jungen Hunde geht mit zum Wasserfall;
Fisch in El Remo, einer dem Abriss harrenden schlampigen Siedlung am Meer, gegessen, drei Buden direkt am Strand, ein improvisiertes Mini-Meeresschwimmbecken; daneben liegen auf den schwarzen Steinen die kleinen Fischerboote brach im Winter, also in der Zeit, die man anderorts Winter nennt; die männlich sich kleidende, frisiernde, sich bewegende Wirtin der mittleren Hütte legt sich zwischendurch mit einer Zigarre in die Hängematte im offenen Verschlag neben den Tischen ihrer Bude, (vormittags hat sie ein paar Euro in den Spielautomaten der Bar gegenüber vom Lagerhaus geworfen, mit Hund und einem Kellner unterwegs); Personal da unten, wo die Straße aufhört, z.T. südamerikanisch;
Trinken
Frühmorgens um sechs, auf der Fahrt zum Flughafen sieht man durch die eine oder andere offene Tür einer Bar die Plantagenarbeiter, in ihrer vom Saft der Bananenstauden braunfleckigen Kluft, stehend frühstücken oder Stärkeres zu sich nehmen ... die massive, glänzende, lange, hölzerne Bar in der Höhle, oft zuletzt aufgesucht, denn zwischen dieser Bar und dem Kühlschrank zu Hause ist nichts, außer man biegt im entscheidenden Moment auf der Heimfahrt rechts ab;
das Negrito im Dreieck der Straßenkreuzung wurde vor einiger Zeit abgerissen, von einem Tag auf den anderen war es einfach verschwunden; Bar Gloria? Akkustik im leeren Saal nebenan, krachendes Sesselrücken, sehr beflissene Kellnerin, der Wein ist dort so genießbar wie fast überall; am Atajo kann man immer stehen bleiben; an einer anderen dagegen nie mehr; im hohen Norden, Puntagorda? Rubio?, no cariño; eine aufrechte Erdnuss unter vielen liegenden, Bierfahnen, große Mandelblütenfotos in Bilderrahmen, Domino;
an der Plaza schon, aber nicht so oft, einen Hawaii-Toast im Eden, drinnen, draußen die Dächer aus uralten Lorbeerbäume, Frischgepressten, oder zwei Tintos, para la señora, einer ist keiner; oder zweite Reihe: Frühstück bei Tina oder verschlafenen Puerto Naos, abends Atajo, alle Barhocker mit ihren Köpfen im Nacken schauen über ihr Glas zum Flachbildschirm hinter/über dem Tresen; Fußball geht immer;
Cervezas, eins geht noch; in Bombilla?! ganz hinten am Meer, fast beim Leuchtturm, bei der Hütte neben dem Wohnwagen, Bier aus der Flasche, das schnell warm wird, einer muss sich von dem roten Plastikstuhl erheben und Nachschub organisieren, im Februar, drinnen, der Carneval von Gran Canaria, die Krönung der drag queen wird im Tv übertragen ;
Puerto Naos
das Meer? quod erat demonstrandum est; ein anderer Strand, eh schon wissen; beim Spaziergang, im Sand, ein bisschen ins Wasser, die Tauchgruppe des nahegelegenen Tauchclubs steigt geschlossen mit ihrem Anführer in die Fluten; die Kinder spielen, mit dem Wasser, mit den Wellen, Ball, miteinander, mit sich, vergraben sich,
die Leute braten in der Sonne, cremen sich die Rücken ein riechen danach, lesen ein leichtes Buch, gehen sich den schwarzen Sand abduschen, an der Promenade was trinken, ein Eis kaufen; von oben gleiten zuerst lautlos, je näher sie kommen mit einem leise vernehmlichen Surren die Paragleiter in den Sand, laufen in ein paar Metern die letzte Geschwindigkeit aus, die sie aus der Luft mitgenommen haben; sammeln dann die Stoffe und Seile ein;
es ist alles sehr entspannt da draußen, von der Freiluft-Bar des Hotels aus betrachtet; Blick auf das gleißend helle, pastellen bunte Puerto Naos am dunklen Strand;
Menschen
Menschen sind u.U. vorwiegend Gäste, sprechen deutsch; die Sprache generell ist - in mehrfachem Sinn sozusagen - spanisch; es reicht rasch für den Einkauf also das Notwendigste, nicht für den Rest, also die tieferen Schichten; sie, die Sprache spielt sich am Rande von Gruppen, Zusammenkünften, zufälligen Begegnungen ab; viele Leute, die miteinander reden; mit Palmeros; beim Aufschnappen, wie von Radio oder TV, sehr schnell, Bruchstücke ohne Zusammenhang, Sinn vorbehalten, automatisches Abschalten des "Senders" ist die Konsequenz, unter sich bleiben sie; den Rest manches Abends versunken, weggetrieben;
Palmeras? meist aus prophyllaktischen Beschreibungen ihrer Charakteristika bekannt, schnell sprechend, schnell erledigt; auf den Straßen tragen viele Frauen und Mädchen mit engen Leggings und kurzen T-shirts stolz ihre Üppigkeit vor sich her;
einmal (oder auch mehrmals) pro Jahr wird die Schönheitskönigin gewählt und in einem wunderschönen Prinzessinnen-Kleid auf einem Schauwagen zusammen mit einigen auf die Plätze Verwiesenen z.B. im Rahmen des San Miguel-Festes Ende September durch die kleine Stadt gefahren; auch zu Silvester werden die prächtigen Ballkleider auf der Plaza vorgeführt; jung die ersten Schwangerschaften, Hochzeiten, Scheidungen; die alten Damen denken schon länger an ihre Gesundheit und gehen regelmäßig früh morgens ins Meer schwimmen, kehren danach mit der Nachbarin plaudernd die Gasse, stellen sich einen Sessel vor die Tür, der Rollstuhlfahrer ist täglich unterwegs;
Freizeit / Zeitvertreib
die Freizeit ist das wichtigste; rund 200 km Wanderwege auf einer 700 km² großen Insel; 2x Caldera, im Wald spazierengehen, zu den Füßen der Vulkane, die Vulkanroute dauert; irgendein Pico? Birigoyo? später; mit dem Auto über Serpentinen zum Roque de los Muchachos, Sternwarten!!, Teleskope, Spiegel; der wolkenschwere Caldera-Kessel öffnet sich, der Blick in die Tiefe bei geschlossenen Augen führt zu folgendem resumen: la libertad es demasiado importante;
die etwas mindere Form der kostbaren Freizeit, die ihren wahren Wert verkennende, ist der Zeit-Vertreib, wenn man die großen aber auch vielleicht anstrengenden Dinge nicht verwirklichen kann und zu Hause bleibt und sich folgedessen die Zeit vertreibt mit Geschäftigkeiten, im Haus, im Garten, mit Foto, mit TV, La Palma zum Zeitvertreiben, man selbst zum Zeitvertreiben;
Gerüche
der neue Asphalt, das Gestrüpp in der Sonne
La Palma / Insel / Reminiszenz
stolz auf ihre kleine Größe, das viele Grün, genug Süßwasser, moderates Klima; in den Wochen und Monaten v.a. über Erzählungen aus erster Hand, aus dem Auto und durch die Linse, den display, auf dem Monitor kennengelernt, einen Teil zu Fuß; und durch die Natur!, oder aber und vielmehr umgekehrt: die Natur durch La Palma, die exotische, die eigene; optisches Sammeln im Verlieren, im Verlorengehen; etwas zu wenig Bilder von den wichtigen unwichtigen, selbstverständlichen und banalen Dingen, gehortet, weil nicht die Befindlichkeit vorhanden war um sie gebührend zu bemerken (und in den Ordner mit der Aufschrift "privaten" zu verpacken) u.a. durch die mit allem möglichen einhergehende, nachzuholende, exklusive, ökonomische Schulung des Auges, der Sinne im Allgemein und des Verstandes ...






























