Besuch beim Kürbisbauern im Weinviertel

Herbst / Erlebnis / Bauernhof

Ausflug der 1B des BG22 zum Bauernhof von Ferdinand und Elisabeth Richter im Weinviertel = Einblick in den Rhythmus der Jahreszeiten und in den Kreislauf von Säen und Ernten, landwirtschaftlich Produkte selber ernten, Kontakt mit Tieren am Bauernhof, u.v.m. Zu lesen und zu sehen in der folgenden Bildergalerie (man kann ein Bild anklicken und sich mit dem Pfeil rechts oder links oben im vergrößerten Bild vor und zurückbewegen) :

 

 

Getreide

In der großen Scheune, in der viele Maschinen stehen und Getreide gelagert ist, erzählt uns die Bäuerin einiges über verschiedene Getreidesorten und den Weg vom Getreide zum Brot, zum Kuchen, zum Strudel; Getreide als Einkommenszweig des Bauern, Getreide als Futtermittel für Tiere. Roggen (2.Bild) wird verkauft, aus Raps (4.Bild) wird Öl gewonnen.

 

 

Erdäpfelernte

kurzer Marsch zum Kartoffel-Acker auf dem Elisabeth Richter einige Meter aus einer Zeile Erde aufhackt und die SchülerInnen die Kartoffeln zusammenklauben und in eine Scheibtruhe legen. Chips und Pommes wachsen nämlich nicht im Regal. Eh klar ;)

 

Maisfeld

Jede/r holt sich einen Maisfeld aus dem Kukuruz-Labyrinth. Ähhh, jeder holt sich einen Kukuruz-Kolben aus dem Maislabyrinth.

 

 

Strohburg

Nach der Ernte kommt - statt der wohlverdienten Rast - endlich die Strohburg zum Einsatz.

 

 

Ausfahrt mit Traktor und Anhänger

Ferdinand, der Bauer, ist gerade vom Weizensäen zurückgekommen, jausnet schnell ein paar Schmalzbrote, die für manche aussehen wie Marmeladebrote und nimmt uns dann auf dem Anhänger mit in den Weingarten und in die Kellergasse. Dort macht er uns auf die noch am Baum hängenden, fast verdorrten Zwetschgen aufmerksam, die süßer und köstlicher schmecken als frisch gekaufte. Mit den den Trauben verhält es sich ebenso...

 

 

"Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel" ?

Statt wieder auf den Anhänger zu steigen, und im offenen Wagen zum Hof zurück chauffiert zu werden, schlägt Ferdinand, der meint, Bewegung sei gesund, einen Wettlauf vor: die SchülerInnen laufen von einem Ende des Feldes zum anderen, wo sie vom ihm, der mit Traktor und Anhänger einen ordentlichen Umweg macht,  eingesammelt werden. Wer war wohl als erster am Treffpunkt? Haben die Navigationsgeräte (handys) was genützt??

 

Kürbisernte

Auf dem Feld darf sich jeder einen Kürbis für Zuhause aussuchen: orange, grün oder orange-grün gestreift; der Dreck muss auf jeden Fall herunter, bevor er im Bus nach Hause transportiert wird. Aber dreckig sind wir sowieso schon.

 

Streichelzoo und Schweinstall

Nach dem Essen und Aufwärmen - Tiere zum Anfassen und Füttern: Ziegen, Meerschweinchen und der Hofhund "Flora". In einem Nebengebäude sind die großen Muttersäue und ihre gar nicht mehr so kleinen Ferkel. Mal sehen wer eins fangen kann. Die Technik: an den Hinterbeinen zu fassen bekommen, Ferkel schnell hochheben (sind wirklich schwer!!) und auf den Arm nehmen. Da sind einige recht stolz auf ihr Gelingen und können sich von den Ferkeln nur schweren Herzens trennen... Morgen kommen die Ferkel von den Mutterschweinen weg in einen anderen Stall, da würde viele gerne wieder dabeisein, aber leider hat sich für den nächsten Tag schon eine andere Schulklasse angmeldet, die bei diesem Umzug mithelfen darf.

Na ja, eine Runde Strohburg tröstet halbwegs ... über den Abschied von den Schwein/ch/en und im Anschluss daran von der Bauernfamilie...!

 

O-Ton der SchülerInnen der 1B des Bg 22

...obwohl das Verfassen von Erlebnis-Berichten nicht unbedingt zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählt ... ; hier nun einige Zitate der 1B aus ebendiesen:

Mario: Am 20.10.09 fuhren meine Klasse 1B und ich zum Kürbis-Bauernhof der Familie Richter nach Zwingendorf.

Vanessa: Als wir bei dem Bauernhof ankamen, holte uns eine nette Frau vom Bus ab und brachte uns in das Haus am Bauernhof.

Nastassja: Als erstes gingen wir in eine große Halle, in der Traktoren standen und tonnenweise Getreide gelagert wurde. Ich glaube es war Gerste, bin mir aber leider nicht mehr ganz sicher. Dort wurde uns auch viel über die verschiedenen Getreidearten erklärt.

Kartoffelfeld

Philipp T.: Als erster zeigt uns die Bäurin auf dem Erdäpfelfeld, wie reife Erdäpfel unter der Erde aussehen. Habe ich vorher noch nie gesehen, war für mich interessant.

Das Maislabyrinth

Melanie: ...jeder durfte sich einen Maiskolben nehmen. Ich habe mir einen ganz kleinen mitgenommen, weil er so süß aussah.

Nastassja: Ich fand das Labyrinth sehr lustig und war sehr froh, dass ich schnell wieder herausgefunden habe.

 

Die Strohburg

Felix: ... Auf das habe ich mich ganz besonders gefreut, wir gingen zu der Strohburg. Die Strohburg bestand aus vielen einzelnen Strohballen und man konnte sich an den Seilen festhalten, die das Stroh zusammenhalten.

Manuel: ... durften wir uns ein bisschen in einer riesigen Strohburg mit dunklen Geheimgängen vergnügen.

Marlis: Von außen sah sie nur wie ein Haufen Stroh mit Löchern aus, doch innen war sie riesig. Es passte unsere ganze Klasse hinein. Wenn man in so ein Loch gekrabbelt ist, kam man in einen unterirdischen Gang...

Paula: Dort entdeckten wir einen Hasen, der sich in den Gängen versteckt hatte.

Maxi: So viel spielen macht hungrig, deswegen gingen wir dann Mittagessen.

Alexander: ... zum Strohlabyrinth. Es diente nicht nur uns als Versteck, sondern auch einer Hasenfamilie. Das war das Highlight des Tages und alle waren voller Stroh.

Die Fahrt in die Weinberge

Larissa: Der Bauer kam mit seinem Traktor und Anhänger und rief: "Alle einsteigen!" Wir liefen zum Anhänger und hüpften hinein. Die Fahrt war sehr holprig.

Melanie: Wir sahen riesige Felder und es hat wirklich Spaß gemacht.

Jan: Wir fuhren mit dem Traktor durch das ganze Dorf. Unsere erste Station war bei dem Weintraubenfeld, dort gab es die süßesten Weintrauben, die wir je gegessen haben.

Manuel: Die Zwetschgen sahen etwas komisch aus, schmeckten aber sehr süß und gut. Dann durften wir im benachbarten Weingarten von den Trauben kosten, die uns der Bauer mit einer Weingartenschere abschnitt.

Alexander: ...ging es mit dem Traktor zum Zwetschkenpflücken. Ich war so begeistert, denn diese waren die besten, die ich je gegessen habe.

Das Wettrennen mit dem Traktor

Vanessa: Danach machten wir mit Ferdinand und dem Herrn Professor ein Wettrennen. Sie fuhren mit dem Traktor auf der Straße auf die andere Seite des Feldes und wir Kinder rannten über das Feld ebenfalls auf die andere Seite. Die Kinder haben gewonnen.

Paula: Zum Glück haben es alle vor dem Traktor ans Ziel geschafft.

Die Kürbisse

Nina: Dann fuhren wir auf ein Kürbisfeld. Dort durfte sich jeder einen Kürbis aussuchen. Als endlich jeder seinen Kürbis auf den Anhänger gebracht hatte, fuhren wir zurück auf den Bauernhof. Wir legten alle unsere Kürbisse zu den Maiskolben und gingen in die Hütte Mittagessen.

Säue und Ferkel

Nastassja: Nach dem Essen gingen wir noch in den Schweinstall und sagten den zukünftigen Würsteln guten Tag. Im Stall waren auch ganz kleine Ferkel. Ferkel soll man auf den Haxen hochheben, aber das war für mich nicht möglich, weil sie schon ganz schön viel Kraft hatten.

Felix: Es gab Schweine, die mir bis zum Brustkorb reichten, zu diesen Schweinen durften wir in den Stall. Das eine Schwein hat immer meine Jacke angeknabbert.

Marlis: Im anderen Stall gab es zwei große Schweine und ungefähr 20 Ferkel. Wir durften die Ferkel hochheben ...

Michelle: Ein Ferkel nahm ich in den Arm und streichelte es.

Manuel: Die kleinen Ferkel tranken noch an den Zitzen ihrer Mutter.

Alles in allem...

Marlis: Ich finde, dass das der beste Ausflug der Welt war

Paula: Mir hat der Ausflug sehr sehr sehr gut gefallen!!!!!!!!

Nina: Obwohl das Wetter nicht so schön war, hat es allen recht gut gefallen.

Manuel: Als wir wieder in den Bus stiegen, waren wir alle erschöpft und freuten uns schon auf die Heimfahrt.

Simon: Das war ein erlebnisreicher Herbstausflug und ich werde nie vergessen.

Vanessa: Ich persönlich fand den Ausflug toll und es machte mir sehr viel Spaß.

Adem: Ich finde, dass es ein sehr schöner und aufregender Tag war.

?: ...Nach 1/2 Stunde waren wir auch wieder in unserer Schule. Also ich kann nur sagen, es war einfach toll.

Alexander: Das war mein schönster Ausflug, den ich je  gemacht habe!

Maxi: Dieser Ausflug zum Bauernhof war sehr toll und ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug.


 

 

 

 

 

 

 
bookmark in your browserbookmark at mister wongbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com