Palatin / Forum / Fora
Palatin
Der Mons Palatinus ist neben den Hügeln Kapitol, Esquilin, Viminal, Quirinal, Aventin und Caelius einer der sieben Hügel auf denen Rom entstanden ist. Der Palatin ist jener Hügel auf dem die ältesten archäologischen Reste von Siedlungen aus dem 10 Jh. v. Chr. gefunden wurden. Auf ihm gründete Romulus einen Teil der Stadt. Nach dem Sieg über seinen Zwillingsbruder Remus wurde der Palatin alleiniges Zentrum der Stadt. Im 3. und 2. Jh. vor Chr. wurden auf dem Palatin Tempel erbaut. Seit Ende des 2. Jh.v.Chr. war der Hügel Wohngegend adeliger und reicher Römer, in der Kaiserzeit wurde er zur Residenz von Augustus und in Folge von weiteren Römischen Kaisern.
Emil Zola, beschreibt 1896 in seinem Roman "Rom" den Palatin u.a. wie folgt: ... Außerdem ist nicht eine Mauer ganz. Man sieht nur hervorschauende Fundamente, verstümmelte Grundmauern, die am Boden den Plan des Gebäudes bezeichnen. Die einzige wie durch ein Wunder erhaltene Ruine ist das Haus, das man für das der Julia ausgibt. Es nimmt sich neben den ungeheuren, benachbarten Palästen ganz klein aus, und drei Säle mit ihren Wandmalereien, Blumen und Früchten von seltsamer Frische sind noch unversehrt. Was das Haus des Tiberius betrifft, so ist kein Stein davon sichtbar. ... Diese ganze, die Stadt beherrschende Höhe bot also nichts als kaum kenntliche Spuren ... und mit einigen Mauerstücken bestreute Flächen und es bedurfte der Anstrengung einer Gelehrtenfantasie, um die antike kaiserliche Pracht wiedererstehen zu lassen, die hier geherrscht hatte.
Forum Romanum
Phokas-Säule
Bogen des Septimus Severus
Titus-Bogen
Curia Julia
Tempel des Juppiter Stator / SS. Cosmas e Damiano
Tempel des Antonius und der Faustina / San Lorenzo in Miranda
Concordia-Tempel
Dioskurentempel / Kastor & Pollux
Dioskurentempel / Kastor & Pollux
Saturn-Tempel
Maxentius Basilika
Basilika Aemilia
Kaiser Foren / Kaiserfora
Die Kaiserfora sind eine Reihe von Erweiterungen des Forum Romanum, die gegen Ende der römischen Republik und in der frühen Kaiserzeit vorgenommen und nach ihren Erbauern benannt wurden.



