Hexen.Zauber

Ausstellungsbesuch mit Workshop im MZ Mistelbach / 26.Mai 2011

 

das Museumspädagogische Team -

Freya & Elisabeth - führen uns in zwei Gruppen durch die Hexen- Ausstellung. Kleinere Untergruppen bekommen jeweils ein Täfelchen, mit "wahr" oder "falsch". Zu manchen Fragen ("Glaubt ihr ist die Tatsache, dass.... wahr oder falsch?") müssen sich die Kleingruppen auf eine Antwort einigen. Nach einer kurzen Absprache untereinander wird jeweils das Ergebnis der Absprache durch einen Vertreter pro Gruppe per erhobener Tafel angezeigt.

Workshop

Nach der Beschäftigung mit der Intoleranz, die aus Unaufgeklärtheit, Unwissen und Manipulation seitens der Mächtigen, den "anderen" den "Ausnahme-Menschen", den Kräuterkundigen, den "Hexen" also, in manchen Ländern im Mittelalter (und nicht nur damals) mit besonders brutalen Mitteln entgegengebracht wurde, wird als Abschluss der Verantstaltung über Ausgrenzung gesprochen und als praktische Gruppenarbeit von den Schülern und SchülerInnen ein Symbol, ein Logo für Toleranz kreiiert. Im Bild: SchülerInnen der 3B Schuljahr 2011/12, die ebenso eine Exkursion ins Mistelbacher Museumszentrum machte.

 

 

Was ist hängengeblieben:

Die Pest / der Schwarze Tod / Ratten / Altes AKH als Pestlazarett / Streckbank u.a. Foltermethoden / Gerichtsverhandlungen für Hexen / Test, ob man eine Hexe ist oder nicht / Sündenbock suchen / Kräuter, Rosenkranz / Eigenschaften von Hexen / Bund mit dem Teufel / Hexenbulle / Hexenhammer / Märchen, Geschichten mit Hexen / Symbole um Hexen und bösen Zauber abzuwehren / Brakteaten / Spezielles Hemd für Hexen / hängendes Kinderbettchen / Scheiterhaufen / unterschiedliche Konstruktion / Zuschauen bei Hinrichtungen als Abwechslung und Unterhaltung / Hexen- und Aberglaube in Europa nicht überall gleich

Resume

Das Museum hat mir sehr gut gefallen. Es ist toll eingerichtet und dekoriert. Ich kann mir jetzt viel besser etwas unter "Hexenverfolgung" vorstellen.Dass die Sachen aus dem Mittelalter noch so gut erhalten sind, finde ich toll. Durch die Nachbildungen,wie z.B. dem Scheiterhaufen, kann man sich wirklich ein bisschen in die Zeit hineinversetzen und, obwohl die Hexenverfolgung total schrecklich war, kann ich jetzt ein klein wenig mehr verstehen, warum das gemacht wurde. Ich finde es generell toll, dass es extra ein Museum fürdiesen wahnsinnigen Glauben an Hexen, Magie und Flüche gibt. Sophie,13

Hexen wurden beschuldigt, die Pest ausgelöst zu haben, Pestleichen wurden in Pestlager gebracht, manchmal wurden die Leichen auch in feindliche Lager geschossen, um die Gegner anzustecken. Man warf den Frauen & Männern das Unwetter, Krankheiten wie die Pest, Fehlgeborten, plötzlichen Tod & vieles mehr vor, was zu der Zeit noch nicht erklärt werden konnte. Wenn man eine Frau als Hexe verdächtigt hat, dann kam es zu einem Hexenprozess, bei dem man verhört wurde. Wenn man nicht zugab, schwarze Magie angewandt zu haben, wurde man gequält, bis man, nur damit die Schmerzen aufhören, alles zugab was man ihnen vorwarf. Hexen mussten ein Kleid anziehen, das geweiht wurde, um den schwarzen Zauber zu unterdrücken. Die Hexen mussten es bevor sie auf den Scheiterhaufen gebrachte wurden, anziehen. Auf dem Scheiterhaufen sind die Menschen oftmals erstickt bevor sie verbrannt sind. Es war das einzige Unterhaltungsmittel des Volkes. Hexenhammer ist ein Buch in dem steht wie man Hexen behandeln soll, geschrieben von Heinrich Krammer. Hexenbulle wurd in Latein geschrieben, der erste Satz: Summis desiderantes affectibus (deutsch: in unserem sehnlichsten Wunsche) geschrieben von dem Past Innozenz VIII um die Hexenjagd zu rechtzufertigen. Das Pentagramm war ein Schutz gegen die Schwarze Magie und wurde auf sämtliche Betten und andere Gegenstände gegeben. Samuel, Ines & Sophie

Das Museum hat mir gut gefallen. Die Führung und die Erklärung zu den einzelnen alten Objekten fand ich ganz nett. Der Workshop hat mir am besten gefallen. Wir mussten ein Logo für Toleranz zeichnen. Ich möchte noch ein paar Sachen, die ich mir gemerkt habe, aufschreiben, wie zum Beispiel das Doppelköpfige Rind. Man hat uns dort erklärt, dass diese Tiere so auf die Welt kommen und eine Missbildung sind. Dafür wurden aber die Hexen verantwortlich gemacht. Sie wurden noch für viele andere Sachen beschuldigt. Da früher die Pestzeit war, machte man sie für die Pest verantwortlich. Aber nicht nur die Hexen waren „Schuld“, den Ratten warf man auch vor sie hätten die Pest verursacht und haben sie grausam getötet. Andere Themen waren auch Hexenverfolgungen und der sogenannte „Hexenwahn“. Da wurden alle Menschen beschuldigt Hexen zu sein, sogar Kinder wenn sie sich mit Kräutern gut auskannten oder Muttermale und Warzen hatten. Um zu sehen wer wirklich eine „Hexe“ war hat man Proben gemacht wie zum Beispiel diese: Wasserprobe: Die Beschuldigten wurden ins Wasser geworfen. Wenn sie überlebt haben, waren sie Hexen, wenn nicht keine. Es gab früher eigentlich gar keine „Hexen“. Das haben sich nur irgendwelche Menschen ausgedacht. Man beschuldigte wie schon gesagt Menschen die Warzen und Muttermale hatten und sich mit Kräutern auskannten, eine Hexe zu sein. Wenn jemand eine „Hexe“ als Nachbar hat und behauptet es gehen merkwürdige Dinge or oder es steigt immer ein Rauch von ihrem Haus ging man ins Gericht und sagte es den Richter. Er verurteilte dann diese „Hexe“ und sie wurde immer, auch wenn sie alles verneinte und die Wahrheit sagte, hingerichtet oder eingesperrt in einer winzig kleinen Kammer. Sie durften aber Briefe an ihre Familie schicken. Und hingerichtet wurden sie dann auf den Scheiterhaufen oder anderem. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Globen und der Buchdruck entstand auch. Jasmin, 13

Ich fand den Ausflug interessant. Die Führungsperson war nett und ist auf unsere Fragen und Vorschläge viel eingegangen. Am besten fand ich die Bücher und Kräuter. Die Bücher deshalb, weil sie in einer schönen verschnörkelten Schrift geschrieben waren. Es gab viele verschiedene Kräuter, und ich konnte mir gut jemanden vorstellen, der davor sitzt und sie mischt. Die Idee eine eigene Ausstellung nur über Hexenverfolgung zu machen, ist gut. Aber ich glaube trotzdem nicht an Hexen. Hexenverfolgungen sind schlimm, und das wurde in der Ausstellung deutlich gemacht. Ich bin froh, dass ich nicht in dieser Zeit gelebt habe. Hexenhammer und Hexenbulle sind dicke Bücher über Hexen. Mir wäre glaube ich nie so viel zu ihnen eingefallen, dass ich ein ganzes Buch darüber schreiben könnte. Die Menschen, die damals gelebt haben, und an Hexen geglaubt haben, kann ich irgendwie verstehen. Damals haben sie eben noch nicht erklären können, warum zum Beispiel Naturkatastrophen passieren. Die Schuld haben sie nur leider immer den Unschuldigen gegeben. Daran sind Tausende gestorben. Sara 3E

Hexenhemd: Dieses Hemd wurde jeder vermeintlichen Hexe angezogen. Es war von einem Priester mit Weihwasser geweiht, denn dieses Weihwasser sollte die Hexen daran hindern, zu zaubern. Den Hexen wurde das alte Gewand weggenommen und verbrannt. Streckbank: Das Opfer wurde auf die Streckbank gespannt und dann nach und nach in die Länge gezogen. Mit der Zeit kugelten die Arm- und Beingelenke aus. Nicht selten rissen Arme oder Beine des Opfers ab. Glockenkleid: Dieses Kleid für Kinder soll böse Geister und Dämonen von ihnen abhalten. Dem früheren Glauben nach, soll der Lärm, den die Glöckchen verursachen, böse Kreaturen vertreiben. Jakob R.

Die Ausstellung im MZM war sehr schön. Am Anfang dachte ich das es sehr FAD wird, doch es war dann richtig cool. Jetzt weiß ich viel mehr über Hexen und die Verfolgungen. Das Museum war sehr mittelalterlich aufgebaut. Die Führung war sehr interessant und lehrreich. Die Bezoarsteine waren am besten auch wenn sie grindig waren. Das Hexenkleid das die Hexen bei Prozessen anzogen, war sehr cool, weil das Kleid angeblich den Zauber fernhält. Dogus, Berni u. Robin

Die HEXENAUSSTELLUNG hat uns sehr gefallen und es gab sehr viele interessante Dinge zu sehen. Die Zugfahrt war sehr lustig. Sehr interessant fanden wir auch noch den Scheiterhaufen und die Folterinstrumente. Das „WAHRHEIT und MYTHOS“ Spiel gefiel uns sehr. Bezoarsteine konnte man auch bestaunen. Das sind Steine die sich im Magen aus Haaren,Steinen und aus anderen unverdaulichen Sachen von Wiederkäuer bilden. Früher waren diese besonderen Steine von hohen Wert. Die ersten Globen damals waren ohne Amerika. Tobias

Wir fanden diesen Ausflug ins Museumszentrum Mistelbach (Hexenausstellung) sehr interessant. Vor kurzer Zeit haben wir dieses Thema im Geschichte und Sozialkunde-Unterricht durchgenommen. Wir haben uns in die Zeit der Hexenverfolgung gut hineinversetzen können. Wir haben etwas über den Hexenhammer(Autor: Heinrich Kramer) und die Hexenbulle (Autor: Papst Innozens) erfahren. Auch heute noch sind diese Ausgestellten Stücke sehr gut erhalten. Der Workshop hat uns sehr viel Spaß gemacht, weil wir etwas selbst entwerfen und darüber bestimmen konnten. Sarah, Colette

 
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