Projektwoche der 1B in Tieschen

Naturerlebnis für Umweltdetektive in der Südoststeiermark

Die vorletzte Schulwoche verbrachte die 1B in einem Jufagästehaus in Tieschen - irgendwo zwischen Bad Gleichenberg und Bad Radkersburg, an der südöstlichen österreichischen Grenze (bei der Wanderung durch die Murauen, sah man auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses slowenische Verkehrsschilder).
Diese Projektwoche mit den uns zwei Professorinnen unterstützenden Betreuern Lukas und Florian, die das naturbezogene Programm gestalteten - von einigen Schülerinnen in nur drei Wörtern zu beschreiben:
essen - spielen - wandern od.
Pony - Himbeeren - Wald od.
cool - interessant - lustig od.
entspannend - toll - abwechslungsreich !!!

 

Die Unterkunft, ein JUFA-Gästehaus

Zwei- bis 5-Bettzimmer mit vielen Naturmaterialien in dem im Mai 2009 eröffneten Jugendgästehaus Tieschen, große Auswahl bei Frühstück, Mittag- und Abendessen am Buffet, Essen in Speiseraum oder auf der überdachten Terrasse.

 

mit Garten, Ställen, Streichelzoo, Keltischem Baumhoroskop und Lagerfeuer-Platz

Hasen, Meerschweinchen, Hühner, Ziegen, und ein Pony zum Anfassen, Essen am Lagerfeuer und Kennenlernen verschiedener Bäume, die den geschlungenen Pfad des keltischen Baumhoroskopes säumen.

 

Spiele im Gelände

Als wir ankamen spielten wir als erstes ein Spiel. Es ging darum, versteckte Karten im Gelände zu finden, auf denen eine Zahl und ein Wort standen. Wir mussten zuerst ein Zahl würfeln, dann das Kärtchen finden, auf dem die Zahl stand und das Wort, das unter der Zahl stand, dieses den Betreuern Flo und Lukas melden und dann eine passenden Frage beantworten oder eine Aufgabe lösen. Wäre das Wort z.b. Wurm, müsste ich beantworten: Was frisst ein Wurm? oder wir müssten bei dieser Aufgabe einen Wurm darstellen,  wie er am Boden kriecht. Als mich Flo und Lukas nach dem Abendessen heraus zu sich riefen, war ich leicht nervös. Ich dachte mir nur: Oh! oh! Aber als sie mich fragten, wer noch zu meiner Gruppe gehörte, antwortete ich: "Michelle und Laura!" Plötzlich sagte Flo: " Ihr seid die Gewinner des Spiels, ihr könnt euch ein Eis aussuchen und wir bezahlen es!". Dann gingen wir aufs Zimmer, da wir sehr müde waren. Manche schliefen gut und manche fast gar nicht... (Julia J.)

 

Schnitzer Sigi mit Kettensäge

schnitzt vor unseren Augen eine Waldeule

Am Dienstag planten wir einen Ausflug in den Wald. Wir packten einen Rucksack mit Essen und Trinken. Dann marschierten wir los. Es dauerte ungefähr fünfzehn Minuten bis wir ankamen. Schon von weitem sahen wir eine kleine Hütte. Ein älterer Herr kam uns entgegen und nahm uns freundlich in Empfang. Er erklärte uns einiges über die verschiedenen Baumarten. Es gab natürlich auch viele Regeln die man im Wald beachten musste. Dann kam die große Überraschung !!! Sigi zeigte uns, wie man aus einem Holzklotz eine wunderschöne Eule schnitzt. Alle Kinder waren begeistert von dieser coolen Idee. Er holte seine Motorsäge und es ging gleich los, aber jeder musste drei Meter zurücktreten, sonst würden wir die Holzspäne ins Gesicht bekommen. Nach zehn Minuten war er fertig.Als wir uns verabschiedeten stopfte Sigi die Eule in Manuels Rucksack. Moritz und Philipp trugen die Holzeule zum Hotel. Christoph und Alexander fanden diesen Ausflug sehr lustig.

 

Suche nach Insekten im Wald

 

Kugelbahn im Wald bauen

Am Vormittag wurde die 1.B. in zwei Gruppen geteilt.Unsere zwei Betreuer Lukas und Florian teilten alle Kinder in zwei Gruppen. Alle machten einen Kreis und immer sagte ein Kind 1 und das Kind neben ihm sagte 2. Die Einsen Gruppe waren die Hasen. Die andere Gruppe waren Füchse. Lukas nahm die Hasen und ´Florian nahm die Füchse. Florian teilte die Füchse in Buben und Mädchen. Beide Gruppen bauten eine Kugelbahn. Wer die schönere und bessere Bahn hat gewinnt. Die Bahn musste eine rechts- und eine links kurve haben. Sie könnten einen Tunnel haben aber trotzdem bauten alle einen. Eine Schanze wäre möglich aber die Füchse machten keine. Zum Schluss musste die Kugelbahn einen Ton erzeugen. So sollte man es machen. Die Füchse begannen mit der Bahn und legten los. Zuerst bauten die Buben einen Start aus Steinen. Dann kam ein kurzer Weg und, dann bauten die Buben eine rechts- und eine links Kurve . Später kam die Kugel durch ein Tunnel und dann in viele, viele Blätter. Die Blätter warten der Ton. Und die Mädchen hatten ein unentschieden mit uns. Jetzt kommen die Hasen. Sie hatten das gleiche bis nach den Tunnel kam eine links Kurve, dann ein kurzer Weg, dann sprang die Kugel über eine Schanze aus einer Fließe und landeten auf einer weichen Moosstraße. Das war der Ton und am Schluss verbindeten die Buben und die Mädchen die Bahnen. Ich hoffe ihr könnt euch vorstellen wie das war. (Simon & Jan)

 

Blind am Seil durch den Wald

 

Raupen Nimmersatt > Schwalbenschwanz

Auf der Projektwoche in Tieschen haben manche von uns die Natur aus folgendem Grund sehr interessant gefunden: Raupen! Raupen sind eigentlich ganz interessant wenn man sie beobachtet. Als wir im Wald waren, haben wir eine Raupe gefunden, besser gesagt Philipp hat die erste Raupe gefunden. Als wir abends wieder ins Hotel kamen, haben Laura und ich die Raupe Nimmersatt entdeckt. Hauptsächlich „groß gezogen“ wurde "Nimmersatt" von Larissa und mir. Wir gaben sie in eine große Eistee Flasche, nachdem wir diese zuerst mit einem Stock und Blättern sowie Ribisel und Himbeeren befüllt und Löcher gebohrt hatten. Das erstaunliche war: Nimmersatt hat die Blätter echt genossen. Wir haben ihr öfters beim Fressen zugesehen. Wir versorgten sie bis zum letzten Tag,  dann haben wir sie freigelassen. Wir waren ein bisschen traurig, aber wir wussten, dass sie ein wundeschöner Schmetterling werden würde und dass nur, weil wir sie so gut erzogen hatten. Sie war eine sehr gute Raupe… (Julia J.)

 

Wanderung Murauen

Mureck / Schiffsmühle / Röcksee / Murturm

Der Fischfang
Am Morgen beschlossen wir eine Wanderung zum See zu machen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachenund gingen auch schon los. Vor der Jugendherberge holte uns ein großes Auto ab. Das Auto brachte uns zu einem Zug der uns zu den Murauen fahren sollte. Nach der Zugfahrt machten wir uns auf den Weg. Als wir endlich an einem unserer Ziele, dem Röcksee ankamen, wollten alle schleunigst die Füße zur Erfrischung ins Wasser hängen lassen. Plötzlich entdeckte Maxi vom Steg aus einen wunderschönen Fisch. Sofort kam ihm die Idee den Fisch zu fangen. Gespannt beobachteten einige Klassenkamaraden den Bub. Nach einigen Versuchen hatten schon alle die Hoffnung aufgegeben. Plötzlich geschah es: Maxi hatte den schillernden Fisch gefangen! Maxikonnte es noch immer nicht glauben. Nach einer Weile mussten wir das Tier frei lassen. Den ganzen Tag nannten wir Maxi den "Fischfänger". Plötzlich schrie Melanie vom anderen Ufer:" Kommt schnell ich habe im Wasser gigantische Fische entdeckt"! Ohne zu überlegen rannten wir blitzschnell zu ihr. Unsere Professorin erklärte uns, dass es Karpfen seien. Nach einer Weile beschlossen wir den See zu verlassen. Als wir gerade gehen wollten, entdeckte ein Mitschüler eine Ente mit ihren Jungen. Philipp begann sofort die Enten zu füttern. Die Vögel schnappten gierig nach dem Futter. Als wir die Tiere eine längere Zeit beobachtet hatten, machten wir uns wieder auf dem Weg durch die Au zum Murturm. (Paula & Jale)

1 Stunde dauerte es bis zu dem Turm. Am Weg dort hin erzählten Marlis und ich uns Witze. Dort angekommen sahen wir einen sehr hohen eisernen Turm. Die Professorin sagte:"Ihr könnt jetzt hinauf rennen!" Alle liefen so schnell sie konnten,weil sie als erstes oben sein wollten.Samuel war der erste und Marlis, Julia und ich kamen gleich anschließend oben an. Wir zählten ca. 170 Stufen. Manche hatten Höhenangst. Schnell gingen wir wieder vom Turm und sahen, dass dieser sehr wackelte. Wir glaubten, das sei eine optisch Täuschung durch die ziehenden Wolken. Lukas, unser Betreuer aber sagte, der Turm wackelt wirklich. Panisch riefen wir zu den anderen kommt runter der Turm wackelt. Alle liefen hinunter und schauten sich das an. Sie gaben uns recht. (Nastassja & Julia)

 

Wir bauen ein Floß

und fahren darauf über den Teich

Am Donnerstag, den 24.06.2010, fuhr die 1b mit drei Taxis zu einem See. Unsere Betreuer Flo und Lukas waren auch dabei. Als wir da waren, teilten uns die Betreuer in zwei Gruppen ein, ich war mit meinen Freundinnen Julia und Nastassja in einer Gruppe. Lukas blieb bei uns und Flo ging zu den anderen.Unser Betreuer sagte:,,Bringt einmal die Holzstangen,die Holzbretter und die Kanister aus den Anhänger her.!" Als alles bei Lukas war, sagte er:,,Versucht doch mal ein Floss zu bauen!" Und das machten wir dann auch. Wir legten die Kanister wie ein Viereck auf. Dann kamen die Holzstangen an die Reihe. Wir legten sie die ganze Zeit hin und her bis Lukas sagte, dass es so richtig sei. Danach brachte uns der Betreuer noch Seile. Wir mussten das Floss ja irgendwie zusammen binden. Lukas zeigte uns einen festen Knoten und dann waren wir wieder an der Reihe. Wir mussten mindestens 15 feste Knoten machen, damit das Floß nicht ausernander fällt. Das dauerte zirka eine Viertelstunde. Danach mussten wir das ganze Floß umdrehen und noch die Holzbretter auf das Floß binden. Nach 10 Minuten waren wir fertig. Dann schubsten wir das Floß in das Wasser. Als erstes stiegen Alex, Larissa, Adem und Max auf das Floss. Danach folgten gleich meine Freundinen Nasti, Nina, Melanie und ich. Es war einfach großartig. Als alle dran waren wechselten wir die Gruppen. Mit Flo spielten wir die ganze Zeit iam Waldrand. Dann wurde das Floß abgebaut und lauf den Anhänger gelegt . Danach fuhren wir wieder mit den Taxis zum Hotel. Das war ein echt cooler Tag.  (Marlis)

Es war ein schöner, sonniger Donnerstag. In der Früh quälten wir uns aus dem Bett. Nach dem Frühstück bereiteten wir uns für eine Fahrt, zu einem Teich vor. Er war sehr schön und mit vielen, kleinen Fröschen besiedelt. Am Anfang teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe ging zum Florian und die zweite zum Lukas. Florians Gruppe spielte zuerst lustige Naturspiele, Lukas Gruppe dagegen baute ein tolles Floss. Es wurde aus vier Plastiktonnen, Holz und vielen Seilen gebaut. Es hatte uns viel Arbeit und Energie gekostet, doch letztendlich hatten wir es geschafft, das Floss stabil aufzubauen. Jetzt durften wir das Floss auf dem Teich ausprobieren. Wir freuten uns schon sehr. Wir konnten zwar alle gut schwimmen, aber zur Sicherheit mussten wir alle orangene Schwimmwesten tragen. Diese waren sehr unbequem. Damit wir nicht am selben Fleck mit dem Floss blieben, suchten ein paar Kinder zwei große Stöcke zum paddeln. Jeweils vier Kinder durften sich auf die plastik Tonnen setzten, weil sonst das Gleichgewicht verloren ginge. Nacheinander hatten wir alle unseren Spaß. Nachdem alle Kinder von der ersten Gruppe dran waren, wechselten wir die Gruppen. Die zweite Gruppe freute sich sehr endlich mit dem Floss raus auf dem Teich paddeln zu dürfen. Nachdem ein paar Kinder schon dran waren, fiel plötzlich ein Junge ins Wasser. Zuerst lachten alle, doch schließlich halfen wir ihm aus dem Teich. Gott sei dank ist ihm nichts passiert. Als sich die Aufregung ein bisschen gelegt hatte mussten wir das Floss auseinander bauen, die Sachen in den Bussen, die uns hergebracht haben verstauen und anschließend unseren Müll, den wir gemacht hatten, wegräumen. Wir alle waren sehr erschöpft, da uns das alles sehr viel Kraft geraubt hatte. Florian und Lukas gaben jeden einen Becher Mineralwasser zur Belohnung. Endlich fuhren wir nach Hause. Wir waren sehr müde und fielen daher am Abend erschöpft in die Betten. Laras Meinung zu dem Tag: Sehr schön und aufregend. Lauras Meinung zu dem Tag: Ich fand den Tag sehr aufregend und anstrengend. Ich würde es jederzeit wieder machen. Michelles Meinung zu dem Tag: Es war sehr aufregend, spannend und lustig. Ich glaube der Tag hat uns alle ein wenig zusammen geschweißt.

 

während die anderen Frösche fangen

Nach dem Floß Bau spielten wir mit unserem Leiter Florian ein Spiel, das lustig und spannend war. Wir sahen beim Spielen mehrere Frösche. Danach spielten wir im Wald verstecken mit unserem Gruppenleiter. Wir rannten als ging es um unser Leben. Drei Minuten lang zählte unsere Mitschülerin Larissa und dann suchte sie uns. Nach einigen Minuten fand sie den 1..Daweil suchte Florian den Rest. Er plante uns in eine Falle zu locken. Wir rannten vor Florian so schnell wir konnten weg. Aber dann schnappte die Falle von unserem Leiter zu. Larissa sprang aus dem Gebüsch und überraschte uns auf einen Schlag. Gemeinsam gingen wir zu unseren Freunden. Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug.

 

Besuch einer Imkerei

Als wir in die Busse stiegen und losfuhren, war leider schon der vorletzter Tag. Wir kamen an und sahen einen Bienenstock. Dann begrüßte uns gleich die Imkerin. Frau Fischer zeigte uns den Bienenstock. Hier sahen wir viele Bienen die rein und raus flogen. Danach machten wir eine Honigverkostung. Wir kosteten Cremehonig, Vulkanhonig CUVEE, Blütenhonig, Auwaldhonig und noch viele mehr. Nun erzählte uns Frau Fischer über die Aufgaben der Bienen, z.B die Drohnen begatten die Königsbienen und im Winter werden sie aus dem Bienenstock hinausgeschmissen, weil sie zu "faul" sind, Bienennektar zu holen und den Bienenstock zu versorgen. Die Königin hat nur eine Aufgabe nämlich  Eier zu legen. Die Arbeiterbienen versorgen am Anfang die Larven mit Nektar danach müssen sie den ganzen Stock putzen und erst jetzt dürfen sie hinausfliegen und Nektar sammeln. Nacher durften wir uns etwas kaufen. Manche kauften sich Honig, manche kauften sich Wachskerzen und manche Honigseife. Erst jetzt zeigte uns die Imkerin die Honigschleuder. Sie erklärte uns wie sie funktionierte, sie gab eine Honigwabe hinein und startete die Maschine. Kurz darauf kam schon Honig aus dem Gerät hinaus. Später kam die andere Gruppe dran. Leider mussten wir schon zum Gästehaus fahren. Wir stiegen in den Bus ein und winkten noch. (Larissa)

 

Filzen aus Schafwolle

Am letzten Tag der Projektwoche war der Arbeitsauftrag Filzen. Die Betreuerin hieß Gabi. Sie erklärte uns, warum Menschenhaare zum Filzen nicht so gut sind wie Schaffell. Die Wolle der Schafe bleiben besser ineinander haften. Dann erklärte sie uns etwas über Dreadlocks: man reibt die Haare solange aneinander bis sie sich verhaken. Man muss die Haare abschneiden um Dreadlocks zu entfernen. Arbeitsmaterial beim Filzen: ein Kübel, Seife heißes Wasser , kaltes Wasser und Schafswolle. Zubereitung: Wir formten aus der Wolle einen Ball. Dann seiften wir unsere Hände ein und strichen über den Ball, mit warmen Wasser schäumten wir die Seife auf. Der Ball schrumpfte, weil wir den Ball in kaltes Wasser und dann in die Sonne zum Trocknen gelegt haben. Danach spielten wir ein Spiel mit dem Ball. Man musste den Ball in einen Kübel werfen. Die Mädchen gewannen um einen Punkt. Wir freuen uns auf die nächste Projektwoche! (Moritz, Max und Philip)

 

Essen & weitere Fotos

 
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